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Portraitiert von Nina Werzhbinskaja-Rabinowich
Portraitiert von Nina Werzhbinskaja-Rabinowich

Lesungen:

10.7.2018 Lesung im Café Museum - 19 Uhr 30

Operngasse 7, A-1010 Wien

8.11.2018 Lesung im Zentrum im Werd, Im Werd 6, 1020 Wien.

Texte:

Gedanken zu Clemens Setz' Roman "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" 

Beiträge zum Lesen und zum Herunterladen (im 14-Tage-Rhythmus):

Biographie

6.10.1945 geboren in Wien.

Studium der Philosophie und der Logik in Wien, München und Kiel. Abschluß: Magister sowie Promotion mit Arbeiten über Montagues intensionale Typenlogik und Temporallogik.

Lehraufträge an den Universitäten Kiel und Hamburg. Von 1984 bis 2005 Lehrbeauftragte (Universitätslektorin) am philosophischen Institut in Wien.

Von 1996 bis 1998 Russlandaufenthalt

 

Wie ich Schriftstellerin geworden bin

Ende der 70er-Jahre unterzog ich mich in Hamburg einer Psychoanalyse. Die Analytikerin ermunterte mich damals, meine Geschichte aufzuschreiben, da ich sie so gut erzählen würde. Das tat ich mit dem größten Vergnügen, ohne allerdings den leisesten Gedanken an eine Publikation. Da meine Analytikerin den Inhalt meines Opus natürlich schon kannte und es daher für sie nach Fertigstellung nicht weiter interessant war, landete das Manuskript zunächst in der Schublade.

Nachdem jedoch meine Analytikerin nach zweieinhalb Jahren Analyse die gemeinsame Arbeit beendet und ich in eine psychoanalytische Gruppe gewechselt hatte, lernte ich dort eine Patientin kennen, die erzählte, dass sie Alice Miller geschrieben und von deren Sekretärin auch Antwort erhalten hätte. Dies brachte mich auf den Gedanken, mich ebenfalls an Alice Miller zu wenden und ihr mein Manuskript zu schicken, da meine Mutter ja ebenfalls Psychoanalytikerin war und es die Miller interessieren könnte. Und tatsächlich: Ich erhielt einen persönlichen Brief von Alice Miller, in dem sie schrieb, dass ihr der Text sehr gut gefallen hätte und dass ich ihn doch publizieren sollte. So überarbeitete ich den Text und bot ihn schließlich verschiedenen Verlagen an. Nach einem Jahr der erfolglosen Versuche wollte ich mein Vorhaben schon aufgeben, als mein Studienfreund Herbert Lachmayer das Manuskript – ohne mein Wissen – dem damaligen Lektor des Löcker Verlages anbot. Erhard Löcker gefiel der Text außerordentlich gut. Mein erstes Buch entstand.

 

Preise

1984    Erstveröffentlichungsprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Sport.
1987   Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Sport.
1987   Förderungspreis der Stadt Wien.
1994   Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.
1998   Buchprämie der Kunstsektion im Bundeskanzleramt.
1998   Theodor Körner Förderpreis
2000   Buchprämie der Kunstsektion im Bundeskanzleramt.

Stipendien

1983    Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.
1994   Projektstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.
1994/95   Staatsstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.
1995/96   Reisestipendium für Rußland des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
1997/98   Reisestipendium für Rußland der Kunstsektion im Bundeskanzleramt.
1999/2000   Werkzuschuß aus dem Jubiläumsfonds der LVG.
1999/2000   Projektstipendium des Bundeskanzleramtes.
2001/2002   Projektstipendium der Kunstsektion im Bundeskanzleramt.
2001/2002   Reisestipendium der Kunstsektion im Bundeskanzleramt nach Lemberg (L'viv) in der Ukraine.
2004/2005    Projektstipendium
2006/2007
Werkzuschuß aus dem Jubiläumsfonds der LVG.
2006   Reisestipendium nach Armenien.
2007   Reisestipendium nach Israel.
2008   Reisestipendium nach Israel. 
2008/2009   Projektstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Wettbewerbe

1986    Teilnahme an den Literaturtagen in Kreienhoop.
1987   Teilnahme am Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt.

Ich bin Mitglied der IG Autoren, der GAV und des PODIUM. Ich bin österreichische Staatsbürgerin und lebe als freie Schriftstellerin in Wien.