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Portraitiert von Nina Werzhbinskaja-Rabinowich
Portraitiert von Nina Werzhbinskaja-Rabinowich

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Gedanken zu Clemens Setz' Roman "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" 

Beiträge zum Lesen und zum Herunterladen (im 14-Tage-Rhythmus):

Ohnedies höchstens die Hälfte

ISBN 3-85409-110-9

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Inhalt

Ohnedies höchstens die Hälfte

Was ist das für eine Geschichte: Kein Krimi und doch reichlich kriminalistisch, keine langatmige Schilderung von blassen Intellektuellen und doch eine kleine Milieustudie aus dem Bannkreis eines akademischen Zirkels. Keine Insidergeschichte aus Wien, aber doch eine lokale Studie über Kaffeehäuser, Antiquariate und wissenschaftliche Institute der Donaumetropole. Eine Geschichte, die fast wie nebenbei eingefädelt wird.

Zug um Zug wird der Leser mit den Romanfiguren nicht vertrauter, aber bekannter, mit Hans und Peter zum Beispiel, die in einer bizarren Struktur aus Verdächtigungen, Heimlichtuereien und aberwitzigen Verhaltensweisen verhaftet sind, welche Marina nach und nach erkundet. Marina, die dritte Hauptperson im Bunde, begibt sich aus Neugierde und mit dedektivischem Scharfsinn auf Spurensuche. Dabei entdeckt sie etwas wie einen roten Faden, oder bessere mehrere, die sie für den Leser Stück für Stück aufrollt: Wer erpreßt wen? Wer ist der geheimnisvolle Hugo Hartmann? Wer macht mit wem Geschäfte? Geht es um Schulden, Drogen, wertvolle gestohlene Bücher? Um die Verlängerung eines Lehrauftrages? Um alles zusammen oder um ganz etwas anderes?